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Der Automobilsport im AC Eschwege
Der Automobilsport im ADAC

Die Geschicklichkeitsturniere des ADAC sind der günstigste Einstieg in den Motorsport. Die Veranstaltungen werden mit den Privat-PKW’s gefahren und müssen keine speziellen Anforderungen erfüllen. Wenn man um die jeweilige Landesmeisterschaft fahren möchte ist die Mitgliedschaft im ADAC erforderlich.

Wie schon im Eingang erwähnt handelt es sich hier um die Geschicklichkeit im Umgang mit dem eigenen PKW, die man im Straßenverkehr sehr gut anwenden kann, so es z.B. beim Einparken, durchfahren von engen Stellen oder auch das Rückwärtsfahren. Es gibt verschiedene Aufgaben, die von den Teilnehmern absolviert werden müssen. Die Reihenfolge der einzelnen Aufgaben legt der jeweilige Veranstalter fest.

Es gibt den so genannten Slalom vorwärts. Bei dieser Aufgabe werden die entsprechenden 4 Tore, hierbei handelt es sich um Plastikstangen mit einer Höhe von 70 cm, mit einem Versatz von 1,5 m und einem Abstand von 8 m aufgestellt. Eine Prüfung die man vorwärts absolviert gibt es selbstverständlich auch rückwärts. Damit es jedoch nicht zu anstrengend wird sind es nur 3 Tore. Nach einer festgelegten Formel werden die Maße berechnet. Von den gängigsten Modellen gibt es eine Maßtabelle.

Als weiteres haben wir eine Wand vorwärts. Ziel hierbei ist es, das Holzgatter mit einer Höhe von 1 m nicht zu berühren, aber auch nicht weiter als 15 cm weit weg zustehen. Auch hierbei gibt es eine Aufgabenstellung, dass man die Aufgabe rückwärts erledigen muss. Bedingt durch die recht hohen Scheiben in den heutigen Automodellen ist das Rückwärtsgatter 1,20 m hoch. Hier gilt das gleiche Ziel wie bei dem Vorwärtsgatter, nicht berühren, aber auch nach Möglichkeit nicht weiter weg als 15 cm zum Stehen kommen.

 

Nun kommen wir zu einer Aufgabe, die wir sehr oft im öffentlichen Straßenverkehr bewältigen müssen. Es handelt sich hierbei um das Einparken. Auch hierbei gibt es zwei verschiedene Varianten. Einmal das Parken rechts und auch auf der linken Seite. Ziel bei dieser Prüfung ist, dass das Auto nicht auf den Bordstein gefahren wird und die vorne und hinten stehen Gatter anzufahren. Auch hierbei spielen die schon erwähnten 15 cm eine Rolle. Die Reifen sollen nicht weiter als 15 cm vom Bordstein stehen.

Darüber hinaus gibt es noch eine Flaschengasse. Sie ist 10 m lang und sie besteht als Holzklötzen, die in einem Abstand von 1 m von Klotz zu Klotz aufgebaut ist. Man muss nun mit dem Auto sowohl vorwärts als auch rückwärts hindurch fahren und dabei am Besten die Klötzchen stehen lassen.

Außerdem gibt es noch ein Wendeplatz mit den Maßen von 12 m x 12 x. Hierbei muss man entweder mit drei Zügen den Platz wieder verlassen oder aber, bei dem doppelten Wenden in fünf Zügen die Aufgabe bewältigen.

Eine weitere Aufgabe kann noch die Spur als Hindernis aufgebaut werden. Es werden im Regelfall zwei abgeschrägte Holzbretter oder Aluminiumschienen parallel zu einander gelegt. Diese müssen dann mit den rechten Rädern eines Fahrzeuges durchfahren werden, ohne die Bretter bzw. Schienen zu berühren oder zu verschieben.

 RICHTIG !!!!

EINDEUTIG FALSCH !!!!!!!!

Zum Abschluss des Parcours gibt es noch eine Haltelinie. Sie ist 2m lang und 30 cm breit. Bei dieser sollen die Fahrzeugführer den vorderen Teil des Fahrzeuges, also die Stoßstange in diesem Teil zum Stehen bringen.

In erster Linie werden die Fehler gewertet. Sollten Fahrzeugführer bei der Punktewertung einen Gleichstand haben, so entscheidet die erzielte Zeit. Die „erfahrenen“ Fehler werden in Zeit umgerechnet. So ist z.B. ein Fehler mit einer Strafzeit von zwanzig Sekunden verbunden.

Es gibt bei den Turnieren verschiedene Klassen. Da wären zum einen die Personen, die die Turniere zum ersten Mal fahren. Eine Klasse höher sind dann die Fahrer, die schon mehrfach an den Geschicklichkeitsturnieren teilgenommen haben. Zum guten Schluss bleibt dann noch eine Klasse übrig, in der dann die „alten Hasen“ gewertet werden.

Wir vom AC-Eschwege trainieren auf alle Fälle vor jedem Turnier und geben dabei natürlich kerne Hilfestellungen und Tipps, wie man eine Aufgabe besser absolvieren kann bzw. worauf man achten muss.

Es sollte niemand sich ein Beispiel an den „erfahrenen Hasen“ nehmen, denn alle haben schließlich mal klein und mit recht geringer Geschwindigkeit angefangen. Mit der Zeit und der damit verbundenen Übung kommt die Routine und natürlich auch die Schnelligkeit, die dann letztendlich über die Platzierungen entscheidet. Dabei ist noch zu erwähnen, dass bei der Ehrung der Sieger auch noch zwischen Männern und Frauen gesondert gewertet wird.

Wenn eine zu Saisonbeginn festgelegte Anzahl von Turnieren in einem Jahr gefahren wurde, besteht die Möglichkeit der Teilnahme an der Süddeutschen Meisterschaft. Des Weiteren qualifizieren sich die ersten drei Fahrer für das Bundesturnier, gleichzeitig nimmt dort die beste Dame des jeweiligen Bundeslandes teil.

Für Fragen Rund um den Turniersport stehen die Mitglieder des Vorstandes des AC-Eschwege gerne zur Verfügung.

 



 


 

     
 
last update: 17.08.2010  

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